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Nour zieht um

Nach der Geschichte von Mélanie Rutten, für Menschen ab 4 Jahren

Nour, die kleine Eidechse, muss umziehen und weiß nicht, wo sie hin soll. Sie feiert ihren Geburtstag. Und den Abschied von ihrem Haus. Alle ihre Freunde kommen und bringen ihr ein Geschenk mit, nur Miko nicht. Durch ein Abenteuer trifft Nour auf Orit, den kleinen Maulwurf. Orit erzählt vom Leben unten, Nour vom Leben oben. Und dann findet Nour endlich einen wunderschönen Platz, an welchem sie leben möchte. Endlich packt sie ihre vielen Sachen in viele Schachteln. Und Miko macht ihr ein Geschenk, das man nicht in eine Schachtel stecken kann.

Spiel, Ausstattung: Kathrin Leuenberger
Endregie: Martina Nübling
Musik: Lukas Keller
oeil d'extérieur: Sibylle Heiniger

Ida hat einen Vogel, sonst nichts

Eine Geschichte des Figurentheater Lupine für Menschen ab 5 Jahren. In Koproduktion mit dem Schlachthaus Theater Bern und à propos Gastspiele für junges Publikum Biel.

Ida ist oft alleine. Eigentlich ist Ida immer alleine. Sie lebt bei ihrem Vater. Idas Vater ist arbeitslos und hat keine Zeit für sie. Er ist stets beschäftigt mit mürrisch sein. Es ist kurz vor den Sommerferien. Alle Kinder erzählen von ihren bevorstehenden Reisen, nur Ida nicht, sie wird zu Hause bleiben. Die Kinder lachen sie deswegen aus. Ida versteckt sich im Holzschuppen hinter dem Haus. Aus einem Stück Holz schnitzt sie sich ihren Lieblingsvogel, eine Elster, damit sie nicht mehr alleine ist. Ida beschliesst auch zu verreisen. Mit den herumliegenden Brettern und Latten baut sich Ida eine Fantasiewelt. Ida und die Elster bereisen Länder, die es auf der Weltkugel nicht gibt und erleben die verrücktesten Geschichten. Der Vater findet Ida im Holzschuppen und schaut ihr zu. Plötzlich kann auch er wieder lachen und wird von Idas Fantasie angesteckt.

Idee, Spiel, Ausstattung: Kathrin Leuenberger
Inszenierung: Sibylle Heiniger
Auge von aussen: Frauke Jacobi
Musik: Simon Ho
Kostüm: Barbara Schleuniger
Fotos: Manu Friederich
Produktion: Monika Manger

Kleiner Riese Stanislas

Eine Geschichte für Grosse und Kleine ab 6 Jahren.

Was will einer, der so klein ist, dass er in einer Nussschale Platz hat? Gross werden. Und was macht er um gross zu werden? Essen. Viel essen. Genau das tut der kleine Stanislas. Er isst. Und er wird gross. Und er hört nicht mehr auf zu wachsen. Er ist ein, zwei, nein sogar mehrere Köpfe grösser als alle anderen und vieles wird ihm zu klein. Stanislas ist einsam. Im Zirkus ist er zwar der Star, aber Freunde hat er keine. Er will weg. Doch wohin? Er weiss es nicht. Einfach gerade aus, immer gerade aus. In der weiten Welt und dank der Freundschaft mit einer Ameise merkt Stanislas plötzlich, dass Gross sein grossartig sein kann, und dass er selber manchmal auch ganz klein ist. Eine zarte, mit Papier erzählte Geschichte über das Anders sein.

Spiel, Ausstattung: Kathrin Leuenberger
Inszenierung: Sibylle Heiniger
Musik: Simon Hostettler
Kostüm: Barbara Schleuniger

Lili Plume

...oder das Glück sitzt im Fundbüro (nach Natali Fortier / für Menschen ab 6 Jahren )

Schon früh am Morgen stehen die Leute Schlange vor Lili Plumes Fundbüro. Sie haben alles Mögliche und Unmögliche verloren. So sucht die dicke Dame nach ihrer Wespentaille, das einsame Mädchen nach seinem Hausschlüssel und die gestresste Frau nach ihrem Kopf. Lili Plume führt ein Fundbüro der besonderen Art. Ihre Kundinnen und Kunden suchen nicht nur nach verlorenen Alltagsgegenständen, sie kommen auf der Suche nach verlorener Ehre, verlorener Geborgenheit und verlorener Liebe. Meistens erzählen sie dazu ihre Geschichten, und oft fliessen dabei Tränen. Sogar diese verlorenen Tränen werden von Lili Plume sorgfältig aufgehoben. Zu sorgfältig. Denn sie behält die Traurigkeit, die sie den Leuten nimmt, bei sich. Niemand will die Tränen zurückholen und Lili Plume würde fast in ihnen ertrinken... Lili Plume verwandelt mit viel Feingefühl die wertlosesten Gegenstände zu Kostbarkeiten und bringt auf diese Weise so manch Weinenden wieder zum Lachen. Lili Plume ermutigt ihre Kundinnen und Kunden etwas Neues auszuprobieren. Nur sie selber bleibt in ihrer Traurigkeit sitzen. Eines Tages kommt ein gestrandeter Kapitän zu Lili Plume ins Fundbüro. Da wegen der enormen Hitze die Ozeane verdunstet sind, ist sein Schiff auf Grund aufgelaufen. Lili Plume hat dem Kapitän aber kein Schiff. Der Kapitän hilft sich selber. Er hat die Idee die Millionen, mit verlorenen Tränen gefüllten Flaschen ins Meer zu schütten. Der Meeresspiegel steigt, das aufgelaufene Schiff wird wieder seetüchtig, Lili Plume sticht lachend mit dem Kapitän in See, und die verlorenen Tränen sind nicht für immer verloren.

Regie: Frauke Jacobi
Spiel, Ausstattung: Kathrin Leuenberger
Musik: Simon Hostettler
Kostüm: Katharina Baldauf

1+1 Kopfsalat

Die wundersame Welt von Oskar Schnägg und Frau Gschwind

Eine gezeichnete Geschichte über Schnelle und Langsame Für Langsame und Schnelle ab 5 Jahren Oskar ist es leid die langsamste Schnecke zu sein - und erst noch eine ohne Haus. Oskar will in die hektische Stadt, wo er nebst mehr Tempo sicher auch ein Haus findet. Frau Gschwind wohnt in einem Hochhaus in derselben Stadt. Sie ist eine Geschäftsfrau, die mit Häusern handelt. Nach dem Feierabend putzt sie noch das Treppenhaus, sehr schnell und sehr sauber. In ihrer Freizeit nimmt sie nämlich an Putzwettrennen teil. Frau Gschwind will an jenem Abend einen Salat essen, da guckt ihr plötzlich Oskar aus den grünen Blättern entgegen. Fast hätte sie ihn gebissen. „Aua! Langsam aber sicher wird's brenzlig“, meint Oskar. Die Beiden beginnen sich zu mögen. Doch die aussergewöhnliche Freundschaft wird arg strapaziert, als Frau Gschwind zum grossen Putzwettrennen nach Paris, auf den Eiffelturm, aufbrechen will – ohne Oskar. Das ist der Anfang einer Geschichte über einen, der gerne die schnellste Schnecke der Welt wäre und eine, die die Langsamkeit entdeckt.

Regie, Dramaturgie: Ueli Blum
Spiel, Ausstattung: Kathrin Leuenberger
Musik: Edi Modespacher
Technik: Dan Reusser

Un partout feuille de chou

Le monde fabuleux de l’escargot Oscar et de Madame Vavite

Oscar est l’escargot le plus lent que l’on puisse imaginer. A la recherche d’une maison, il se met en chemin pour la Ville, où il finit par rencontrer Madame Vavite, la femme de ménage la plus rapide du monde. «Mon Dieu quelle horreur, un escargot qui parle!» s’exclame-t-elle lorsqu’elle aperçoit le plus lent de tous les escargots. Ainsi naît une curieuse amitié entre ces deux personnages, une amitié qui sera mise à rude épreuve quand Madame Vavite annoncera à Oscar son intention de partir à Paris pour participer à un concours de nettoyages – sans lui! A Paris, c’est carrément la Tour Eiffel qui doit être ripolinée de fond en comble. Alors que Madame Vavite gagne la course, elle est tellement épuisée qu’elle rapetisse, rapetisse… jusqu’à atteindre la même taille qu’Oscar. Maintenant qu’elle est si petite, les choses ne vont plus aussi vite, et c’est Oscar qui va la soutenir pour braver le long chemin du retour. En route, Madame Vavite se repose, et alors, un miracle se produit : elle retrouve petit à petit sa taille d’avant! Ensemble, les deux arrivent enfin à la maison: ils ont trouvé leur rythme.

Idée, jeu, scénographie: Kathrin Leuenberger
Mise en scène, dramaturgie: Ueli Blum
Musique: Edi Modespacher

Kleine Geschichten Grosse Autoren

Eine kleine Wundertüte aus der Literatur des 20. Jahrhunderts. Von Kurt Tucholsky über Robert Walser bis zu Herta Müller werden kürzeste Texte und Gedichte mit Objekten und Figuren dargestellt, gespielt, gesungen und gesprochen...lassen sie sich einfach überraschen.

Frau Meier, die Amsel

Frau Meier, die Amsel Nach Wolf Erlbruch / Für Menschen ab 4 Jahren Ein Miniatur Figurentheater im Koffer

Frau Meier hat jeden Tag viele Sorgen. Sei es mit dem Gugelhopf, mit dem Gemüse im Garten oder mit den Haaren auf dem Kopf von Herrn Meier, überall lauern Gefahren. Herr Meier kocht ihr dann immer einen Pfefferminztee, um sie zu beruhigen. Eines Morgens aber hat Frau Meier allen Grund zur Sorge. In ihrem Garten zwischen den Radieschen und dem Kopfsalat hockt eine junge Amsel, die gerade aus dem Nest gefallen ist. Ohne lange zu zögern, rettet sie das hilflose Geschöpf. Jetzt beginnt für Frau Meier eine aufregende Zeit. Ohne nur einen zweifelnden Gedanken stürzt sie sich ins Abenteuer und schon bald darauf hebt sie tollkühn ab in die Lüfte. Am Ende lächelt Frau Meier so geheimnisvoll, wie sie Herr Meier noch nie hat lächeln sehen.

Eine wunderbare Geschichte über das Fliegen.

Antoine

Eine kleine Geschichte vom Haben und Sein ab 3 Jahren.

Nicht alle Tage stolpert man über ein paar goldene Schuhe. Antoine, die kleine Sau, hat dieses Glück und findet an einem dieser langweiligen, grauen Werktage solch königliche Schuhe. In Kürze ist das Leben nicht mehr grau und langweilig. Emsig baut sich Antoine mit Hilfe seines Freundes, dem Hasen, ein Schloss mit Turm, rotem Teppich, Glitzer, Glimmer und allem, was dazu gehört. Mit süssen Klängen im Ohr schläft Antoine ein und träumt vom königlichen Leben. Aber was für ein Erwachen! Die Schuhe sind weg, spurlos verschwunden. Tja, so kurzlebig können Träume sein.

Idee , Spiel, Ausstattung: Kathrin Leuenberger

Zugvögel

Premiere Sa 17. März 2018, 16.00 Uhr Schlachthaus Theater Bern

Ein Stück über das Ankommen in der Fremde. Frei nach der Geschichte von Michael Roher, ab 5 Jahren. Co-Produktion mit dem Schlachthaus Theater Bern. Luka kann die Zugvögel schon von weitem sehen. Pauline mit ihrer Oma Petrova, der grosse Oleg und die vielen anderen. Vom Süden her kommen sie angeflogen. Dort mussten sie weg und nun sind sie hier, im Städtchen, da wo Luka wohnt. Pauline freundet sich schnell mit Luka an. Hoch oben in den Baumwipfeln haben sie Spass zusammen. Es wird gesungen, geschwatzt, gegessen, geweint und gelacht. Schön ist es. Doch den Spatzen gefällt das gar nicht, sie verteidigen ihre Bäume. Und die Zugvögel verteidigen ihre Nester. Als es Herbst wird, müssen die Zugvögel weiterziehen. Doch Pauline will bleiben. Sie will in die Schule gehen. Sie will Freunde haben und sie will den Schnee sehen. Eine feinsinnige Geschichte über das Ankommen in der Fremde.

Idee, Spiel, Ausstattung: Kathrin Leuenberger
Inszenierung: Sibylle Heiniger
Dramaturgie: Bettina Wohlfender
Komposition: Simon Ho
Kostüm: Ursula Leuenberger
Technik: Martin Cermak
Theaterpädagogik: Claudia Seeberger
Produktionsleitung: Monika Manger
Fotos: Nathalie Flubacher
Rechte: Picus Verlag

Ida n'a rien qu'une pie, tant pis

Une histoire du Figurentheater Lupine pour tout dès 5 ans. Coproduction avec le Schlachthaus Theater Berne et à propos spectacles jeune public Bienne.

Ida est souvent seule. A vrai dire, elle est toujours seule. Elle vit avec son père, qui passe son tempsàêtre morose, probablement dûau fait qu'il soit chômeur. Nous somme juste avant les vacances d’été. Tous les enfants racontent leurs projets de voyage, sauf Ida…elle resteraàla maison. C’est pourça que les enfants se moquent d’elle. Ida est triste et se cache dans la cabane derrière la maison. Avec un morceau de bois, elle fabrique son oiseau préféré, une pie voleuse, afin de ne plusêtre seule. Pour fuir son triste quotidien, elle se construit un monde imaginaireàl’aide des planches et des lattes qui traînent dans la cabane. Dans ce monde, tous ses désirs et ses rêves se réalisent. Ida et la pie voleuse voyagent dans des pays inexistants sur terre et vivent les plus folles aventures. En regardant faire Ida dans la cabane, le père retrouve soudain le sourire et se laisse emporter dans le monde magique de sa fille.


Conception, jeu, scénographie: Kathrin Leuenberger

Mise en scène: Sibylle Heiniger

Musique: Simon Ho

Costume: Barbara Schleuniger

Production: Monika Manger

Photos: Manu Friederich

Der Käfer Fred

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